22. November 2014

schweinische Angelegenheit


Donnerstags hatten wir arbeitstechnisch mal einen bisserl anderen Auftrag.
An sich ists ja immer so: Zu einem Hof fahren, mit dem LKW rumrangieren, Ladeklappe auf, Arbeitsgeräte raus, Gitter und Tärä abladen, alles rumschieben und wuchten, dann  eine Kuh, und die nächste, und noch eine und so weiter und irgendwann warens 70 Stück und ein ganzer Tag.

Diesmal gabs zwei Sonderkunden, die auf diesem Hof hier:  Röbacks 4H Gard, oder  4H Gard leben. Man  sieht da auch gleich a Bild von Kunde eins, Schweins.
Also, so a Sau braucht halt auch amal an Klauenschnitt. Schneiden an sich is ja jetz nicht grad schmerzvoll, aber das gilt halt nicht als Argument, Eltern wissen wovon ich red. Und außerdem wird man festgehalten, das is schon ganz a arge Sach. 
Also, die Schweinerl erkennen meinen Chef, und ab unters Stroh, tarnt aber nur bedingt.









Dann wird man ausgegraben! 
Und festgehalten!
Und die Hufe werden verstümmelt!
Und weil des alles so schlimm is, muss man schreien wie am Spieß.
Mein Chef hat mir Gott sei Dank geraten, den Gehörschutz mit zu nehmen. Jetz weiß ich auch warum. 

Und das ist auch die Auflösung des akustischen Rätsels von Freitag: Sau ist nicht mit Maniküre einverstanden.

Nach zwei Schweinen war ich dann  froh, das Feierabend war. Die haben immer so viel Kraft, so Sauen.
Und es war nicht grad leicht, die zum Stillhalten zu überreden.
Schade nur, s nächste Mal mögens mich auch nimmer.  

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen