6. November 2014

heut is Motzen

Es schneit. Ich freu mich nicht drüber. Nein, heute habe ich irgendwann beschlossen, zu bocken. Also, es schneit. Natürlich ist es nicht kalt genug, dass er liegen bleibt. So watschel ich durch den Matsch. 



Es ist stockfinster und 18 Uhr. Wir verladen den Arbeitsgerätekram in den LKW. Danach noch 3 Stunden Heimfahrt. Also nicht vor Halbzehn daheim. Dafür schon um Viertelnachfünf aufgestanden. Stundenlang nur Kuhhufe. Der Job kotzt mich an. Ich hasse mein Leben. Und weil ich grad so schön drin bin auch gleich ein paar Leute die mich in der letzten Zeit auflaufen haben lassen, den November und diese immer eisigen Gummistiefel. Zwischendurch is mir eher zum Heulen oder Schreien, ich kann mich nicht entscheiden. 
Aber morgen ist ein neuer Tag, genau! 
Er verspricht genauso lang und zäh zu werden wie heute.

Zuhause ist die Zimpfelsberger der Nachbarin zweimal davon und war verschollen. Beim 2. Mal wurde sie nach anderthalb Stunden von Irgendjemand im Auto zurück gebracht, weil sie a Adressmarke hat.
Sehr gut, da hass ich doch gleich noch diese Zaunlosigkeit in Schweden.
Kann denn hier keiner sein Grundstück schön fest, dicht und hoch eingrenzen, als seins markieren und sich dann vielleicht auch aufregen, wenn der Ast von Nachbars Obstbaum drüber hängt, wie sichs gehört. 
Also gut, und gute Nacht!




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